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Das Hornberger Schießen
 

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Das Hornberger Schießen 1564

Die Kreisgemeinschaft Johannisburg vs. Werner Schuka
Drei Klagen - oder: Das Hornberger Schießen
 

Klage 1 Klage 2 Klage 3
Erstattung eines verursachten
finanziellen Schadens

Streitwert: 94,26 €
Einbehalt von Spenden zu-
gunsten der KG Johannisburg

Streitwert: 50,00 €
Herausgabe
eines Bindegerätes

Streitwert: ca. 300,00 €

Zum Aufruf der PDF-Dateien die Bilder anklicken!

Ich möchte Sie als Leser an dieser Stelle nicht mit dem daraufhin stattgefundenen juristischen Geplänkel langweilen, das sich inzwischen auf über 500 Blatt Papier darstellt. Deshalb habe ich hier nur "Start" und "Ende" auszugsweise eingestellt. (Zum Aufruf der PDF-Dateien die jeweiligen Bilder anklicken!)

Stattdessen möchte ich auf Thomas Mann verweisen. Er schreibt in seiner Erzählung Herr und Hund: „Es kann aber auch sein, daß das Ganze, nach allen Veranstaltungen und Umständlichkeiten, ausgeht wie das Hornberger Schießen und still im Sande verläuft.“ -

Aber was tut ein Kläger (Manfred Solenski) nicht alles, um - auf Kosten der Kreisgemeinschaft Johannisburg - seiner Eitelkeit zu frönen ...  6 Monate wurden 3 Gerichte (Varel, Minden, Elmshorn) mit dem entsprechenden Personal sowie Anwälte beider Parteien beschäftigt - und das für einen Streitwert von nicht einmal 450,00 €.

Im Verlaufe dieser 3 Verfahren wurde deutlich, daß der Kläger sich immer nur auf die Rechtspositionen bezog, die für Ihn im Rahmen seiner Argumentation gerade am günstigsten waren, auch wenn er zum gleichen Thema im Verfahrensfortgang seine Rechtspositionen schon mal wechselte. So argumentierte er mal mit dem BGB-Vereinsrecht, mal mit der Satzung der KG Johannisburg, je nachdem welche Regelung ihm gerade in seine Argumentation passte. 

Um die Verfahren daher nicht noch weiter in die Länge zu ziehen und damit weitere Kosten zu produzieren, wurde in einem "Gütetermin" eine Übereinkunft zur Beendigung der Verfahren zwischen beiden Parteien getroffen, die sicherlich für beide Seiten nicht in allen Punkten zufriedenstellend ist.

Die Klage 1 wegen "Erstattung eines verursachten finanziellen Schadens"  mit einem Streitwert von 94,26 € wurde vom Kläger zurückgezogen.

Die Klage 2 wegen "Einbehalt von Spenden zugunsten der KG Johannisburg" mit einem ursprünglichen Streitwert von 287,80 € löste sich in Luft auf, da innerhalb des Verfahrens nachgewiesen wurde, daß die Endabrechnung des Beklagten von verauslagten Kosten für den Kläger korrekt war und lediglich eine Überzahlung von Portokosten seitens des Klägers in Höhe von 50 € an diesen zu erstsatten ist. 

Des weiteren ist es so, dass ehrenamtliche Arbeit bedeutet, dass derjenige der sie (zumindest für die Kreisgemeinschaft Johannisburg) ausführt, Geld mitzubringen hat. Dies gilt auch für die in einem solchen Zusammenhang verauslagten Sachkosten! Dafür gab es auch - man wundere sich - eine Bestätigung vom Richter für diese Kläger-Auffassung. Damit wird die politische Initiative, ehrenamtliche Arbeit zu fördern, ad absurdum geführt. Siehe dazu die Klage 3.

Zu Zeiten von Gerhard Wippich (1971-2003 Kreisvertreter)  und Gerhard Bosk (1972-2003 stellv. Kreisvertreter) hieß es noch: Wer schon für die Kreisgemeinschaft Johannisburg ehrenamtlich arbeitet, soll wenigsten kein Geld mitbringen müssen. Diese Auffassung vertrat seinerzeit auch Sieglinde Falkenstein (Mitglied des Kreistages). Heute (als stellv. Kreisvertreterin)  teilt sie die Auffassung von Manfred Solenski (Kreisvertreter seit 2009). - So ändern sich die Zeiten ... 
 

Beschluss zu Klage 1 Beschluss zu Klage 2 Beschluss zu Klage 3
Die Klage
wurde zurückgezogen.
  
 
 
vom Beklagten wurden 50,00 €
aus Überzahlung einer
Portokostenabrechnung dem
Kläger zurückerstattet.
 
vom Beklagten wurde das als
Pfand einbehaltene Bindegerät
an den Kläger herausgegeben.
Siehe dazu Hinweis zur
ehrenamtlichen Arbeit

Zum Aufruf der PDF-Dateien die Bilder anklicken!

Abschließend ist festzustellen, daß der Kläger (Manfred Solenski) nun zu Lasten der Kreisgemeinschaft Johannisburg erhebliche Kosten für Mahnverfahren, Gerichte und Anwälte produziert hat, die nicht von ihm, sondern von den Spendern der Kreisgemeinschaft Johannisburg zu tragen sind.

Bereits Friedrich Schiller schreibt etwa im Jahre 1780 in seinem Werk Die Räuber im ersten Akt: Da ging's aus wie's Schießen zu Hornberg und mussten abziehen mit langer Nase.

Aber das Ganze ging ja auch zu Lasten der Kreisgemeinschaft Johannisburg - Ob sich der Kläger als Privatperson und auf eigene Rechnung ebenso verhalten hätte? (Spendenaufruf der Kreisgemeinschaft Johannisburg)

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Lesen Sie dazu auch die Vorgeschichte:
Mein Ausschluß aus der Kreisgemeinschaft Johannisburg
 
 

Quellen:
1. Archivmaterial;
Foto: www.hornberg.de/servlet/PB/show/2898317_l1/Hornberger...

 

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Stand: 09. Oktober 2017