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Eichendorf

im Norden des Kreisgebietes, an der Eisenbahnlinie Arys-Nikolaiken-Sensburg gelegen, wurde 1488 als Dorfsiedlung mit 70 Hufen zu kölmi5chem Recht unter dem Namen DOMBROWKEN vom Deutschen Orden gegründet. Am 26. August 1929 erhielt das Dorf den Namen EICHENDORF.

Bei der letzten Volkszählung vor dem II. Weltkrieg, am 17. Mai 1939, wurden 778 Einwohner gezählt, womit das Dorf als drittgrößte Landgemeinde im Heimatkreis ausgewiesen war.

Der Amtsbezirk Eichendorf umfaßte die Landgemeinden Drosselwalde (Drosdowen),  Schlangenfließ (Sastrosnen) und Seehöhe (Czierspienten. Der Landwirt Leo Schacht war der letzte Amtsvorsteher, sein Stellvertreter Robert Kempa, beide aus Eichendorf. Nebst Eichendorf gehörten diese Gemeinden zum Kirchspiel Eckersberg.

Die Mühle Eichendorf bestand aus einer Kornmühle und aus einem Sägewerk; angeschlossen war eine kleine Molkerei. Die von den Bauern angelieferte Milch wurde hier allerdings nur entrahmt, zur Weiterverarbeitung wurde sie zur größeren Molkerei Erlenau, Kreis Sensburg (bis 16. Juli 1938 Olschewen Krs. Sensburg), etwa 5 km westlich von Eichendorf, gebracht. Der letzte Mühlenbesitzer war Willi Wiemer.

Das Gasthaus Gustav Buczko war, obwohl Gasthaus genannt, ein ländliches Warenhaus: Sogen. Kolonial- und Haushaltswaren, auch landwirtschaftliche Bedarfartikel, Manufaktur-, Kurz-, Weis- und Wollwaren, sowie Schuhe wurden feilgehalten. Sogar eine Tankstelle befand sich vor dem Hause. Der dem Gasthaus angeschlossene große Saal bot genügend Platz für Feierlichkeiten aller Art.

Dem Gasthaus Albert Raffael, vorher Podlesch, war ebenfalls eine Kolonialwarenhandlung und ein Saal angeschlossen.

Die Post, Wohnhaus des Posthalters, war eine Zweigstelle des Postamtes Arys. Der sogenannte Postaustausch erfolgte zunächst durch eine Fahrpost, wofür das Postamt Arys für seinen Bezirk drei Postillione einsetzte. Mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinien, wie der 1911 Arys-Sensburg, erfolgte der Brief- und Pakettransport nach Dombrowken  (Eichendorf) durch Postschaffner per Eisenbahn.

Der letzte Posthalter in Eichendorf war Bruno Podlesch. Ende der dreißiger Jahre wurde Willi Tysarzik, (*1914) nach Ablauf meiner Wehrdienstzeit für 24 Monate in dieser Zweigstelle zur Unterstützung des Posthalters angestellt.
 

 

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