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Johannisburg in Ostpreußen

 
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Masuren-Videos

Heimatkirchen im Kreis Johannisburg
Teil 1: Die Kirchen Johannisburg und Weißuhnen

 
bulletAutor und Regisseur: Herbert Wallner
bulletSprecher: Herbert Wallner
bulletFormat: PAL, Farbe, DVD-Video
bulletSprache: Deutsch
bulletBildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
bulletErscheinungsjahr: 2010
bulletProduktionsjahr: 1996/2000
bulletSpieldauer: 25 Minuten
bulletFilmkapitel:
bulletEinführung
bulletKirche in Johannisburg
bulletKirche in Weißuhnen

 

Heimatkirchen im Kreis Johannisburg
Teil 1: Die Kirchen Johannisburg und Weißuhnen

Dieser Film ist als Bonusmaterial folgenden Filmen beigefügt:

 Masuren unsere Heimat – ein Naturparadies
mit Bildern von Gerhard Bosk und Herbert Wallner


Eine Busreise durch Masuren
mit Gerhard Bosk als Reiseleiter


Johannisburg, Bilder unserer Heimatstadt
unter Mitarbeit von Gerhard Wippich und Wernfried Lange

 
Gerhard Bosk – Ein Leben für die Heimat: Seine Hilfsaktionen in Masuren.
(mit brillanten Farbaufnahmen über die Heimat Masuren)
 

Gerhard Wydra - Ein Ostpreuße aus Masuren
Das Portrait eines Grafikers und Künstlers
 

Menschen unterwegs – das Beispiel Ostpreußen
Film über die Ausstellung in Flensburg

 

Bestellungen bitte schriftlich an:
Werner Schuka, Alte Poststraße 37, D-32429 Minden
Bestellung per e-Mail

 

Innenansicht der Johannisburger Kirche, 1996

 

  Die Kirche in Johannisburg

 

Über das älteste, ordenszeitliche Gotteshaus ist nichts bekannt. Um 1500 hatte ein polnischer Adliger der Kirche eine Glocke geraubt, die seine Witwe im Jahre 1502 herausgab. Ein Kirchengebäude brannte am 21. November 1694 ab; zwei Jahre später war eine neue Kirche erbaut. Aus drei geschmolzenen Glocken wurde 1695 eine große gegossen. Im Jahre 1713 wurden der Boden und die Chöre fertiggestellt; der Glockenturm konnte erst 1737—1739 erbaut werden. 1748 brachte man eine Uhr an. 1838 war das Kirchengebäude so baufällig, daß es am 28. Oktober geschlossen werden mußte. Der Gottesdienst fand in einer in Mittenheide (Turoscheln) erbauten Notkirche statt, bis 1843 die neue Pfarrkirche in Johannisburg, ein einfacher Saalbau in Fachwerk mit bescheidenen Schmuckformen, fertig war. Der massive, 35 m hohe Turm an der Westseite ist von der alten Kirche erhalten geblieben. Im Jahre 1933 wurde das Gotteshaus mit einem Kostenaufwand von 33.000 Mark vollständig renoviert.
 

Innenansicht der Johannisburger Kirche - Blick auf den Altar, 1993

Im Innern hat das Gotteshaus eine flache, mit Kassetten bernalte Holzdecke. Der reich ausgestattete Altar ist aus der früheren Kirche übernommen worden; er stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Die figurenreiche Kanzel von 1701 ist aus dem Achteck geschnitzt; als Kanzelträger dienen die Figuren des Moses und Johannes des Täufers.

Der gut gearbeitete, von der Decke hängende Taufengel stammt aus dem Kreis des Bildhauers Isaac Riga (Ende des 17. Jahrhunderts). Auch zwei große Abendmahlsengel sind Kunstwerke. In der Sakristei waren einige bemalte Emporenfüllungen aus der Zeit um 1680 und zwei Standleuchter von etwa 1820, wahrscheinlich Königsberger Eisenguß, erhalten. Viel beachtet wurde der silberne Abendmahlskelch mit dem eingravierten Bildnis des Pfarrers Maletius, seiner Frau und deren Sohn, die während der Pest in Johannisburg am Leben blieben und aus Dankbarkeit den Kelch stifteten.

Evangelische Geistliche lassen sich seit mindestens 1530 nachweisen. Die zweite Pfarrstelle wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts eingerichtet, und im Jahre 1895 kam eine dritte Stelle hinzu, die von 1895 bis 1911 mit Hilfspredigern besetzt war. Die 1. Pfarrstelle, mit der seit 1715 die Superintendentur verbunden ist, war besetzt mit Friedrich Julius Leopold Skierlo 1888-1916, Paul Viktor Karl Hensel 1916-1929, Ernst Link 1929-1945. 2. Pfarrer: Gottlieb Heinrich August Rothe 1869-1907, Paul Viktor Karl Hensel 1907-1916, Otto Eichel 1917 bis 1929, Waldemar Ambrosy 1932-1945. 3. Pfarrer: Otto Eichel 1911 bis 1917, Carl Rosenhan 1919-1931, Albert Droysen 1933-1945.

Kirchenbücher waren seit 1696 (nach Link seit 1580) vorhanden.
 

Die Kirche in Weißuhnen

Das Kirchspiel wurde 1898 gegründet. Die Kirche, mit Stilanklängen an die Ordensarchitektur errichtet, ist ein unverputzter Ziegelbau mit vorgelegtem Ostturm und Staffelgiebel. Sie wurde am 27. November 1910 eingeweiht. Die Innenausstattung mit seitlicher Kanzel ist einfach. Die Kirche hat zwei Glocken.

Geistliche waren: Heinrich Küll 1898-1909, Rudolf Wisniewski 1910-1922, Paul Melzer 1922-1930, Erich Albrecht August Tiedtke 1939-1945.

Kirchenbücher waren seit 1898 vorhanden.

Quellen:
MP3-Audio-Dateien: Archivmaterial;
Guttzeit: Der Kreis Johannisburg. Ein ostpreußisches Heimatbruch,
Holzner-Verlag Würzburg, 1964, Nachdruck 1997, Seite 249-251, 253;
Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens,
Band II, Göttingen 1968, Seite 121;

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