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Die Kreisstadt
Sensburg
historische Fakten

Sensburg (polnisch: Mragowa, Kr. Sensburg / Rbz. Allenstein). Der Ort wurde vom Hochmeister Konrad v. Jungingen (1393-1407) gegründet. Die Stadt, die urkundlich 1397 erstmalig erwähnt wird, erhielt bei ihrer Gründung 160 Hufen, von denen 80 freie Stadthufen waren, während 80 Hufen zur Anlage eines Zinsdorfes dienen sollten. Obwohl Sensburg von den Kriegsnöten, unter denen Masuren am Anfang des 15. Jh. zu leiden hatte, verschont blieb, entwickelte es sich doch nur langsam. Der Grund lag vor allem in der hohen steuerlichen Belastung, die ihm aus der Verpflichtung einer Zinsdorfgründung auferlegt war. Auf Bitten der Bürger nahm Hochmeister Konrad v. Erlichshausen einen Teil des geschenkten Landes wieder zurück. Im 13jährigen Städtekrieg hielt Sensburg treu zum Landesherrn. Während des »Reiterkrieges« 1520/1521, in dem sich Herzog Albrecht von der Oberherrschaft der Polen zu befreien versuchte, wurde Sensburg von den Polen ausgeplündert und verbrannt. Der Frieden von Krakau brachte der Stadt einige Ruhe und schuf damit die Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung. Neue Siedler kamen ins Land. Die langsame, aber stetige Aufwärtsentwicklung, die bis Mitte des 17. Jh. anhielt, wurde für lange Zeit durch den Tatareneinfall unterbrochen. Zu allem Unglück gesellte sich 1657 die Pest. Im 7jährigen Krieg war Sensburg vier Jahre in Händen der Russen. Neue Lasten brachten die Jahre des unglücklichen Krieges. Ohne die Kontributionen betrug der gesamte Schaden, den die französische Armee verursacht hatte, 42.132 Taler. 1818 wurde Sensburg Kreishauptstadt. Von den Zerstörungen des ersten Weltkrieges wurde die Stadt weniger als die Dörfer des Kreises betroffen. Wertvolle Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Siedlungen leistete der 1915 im Regierungsbezirk Arnsberg gegründete Kriegshilfsverein. - Bei der Abstimmung am 11. Juli 1920 wurden im Kreis Sensburg 34.334 Stimmen für Deutschland, 25 für Polen abgegeben. Die Einwohnerzahl betrug 1925 rund 7.412, gegen 1.200 im Jahre 1782.

Quellen:
Wappen: Das Ostpreußenblatt (www.Ostpreussenblatt.de), 2000;
10.000 Ansichtskarten, Deutschland um 1900 im Bild, Stichwort "Sensburg",
The Yorck Project, Gesellschaft für Bildarchivierung, Berlin, 2002;

Text: Handbuch der historischen Stätten Ost- und Westpreußen, 
Kröner Verlag, 1966-1981, Seite 210-211

PDF-Datei:
Die Stadt Sensburg und ihr Umfeld im Spiegel staatlicher und kommunaler Archive -
ein Beitrag zur wechselvollen Geschichte der Grenzregion Masuren

von Otto Wank, Bielefeld

___________________________________ 
weitere Informationen:
Die Winterschlacht in Masuren 7. - 21. Februar 1915;
Guttzeit: Ostpreußen in 1440 Bildern, Verlag Rautenberg, 1972-1996, Seite 84-87;
650 Jahre Sensburg. - Sensburger Heimatbrief 1998, Seite 8-17;
Das Rathaus in Sensburg und seine Geschichte. - Sensburger Heimatbrief 1996, Seite 48-51
 

 
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