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Marienburg
 

historisches
1834 / 1850
Stadtplan 1913

 
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Fakten zu Marienburg

bulletaktuelles Kurzportrait
bulletDie Marienburg
bulletStadt Marienburg
bullethistorische Fakten
bulletStadt und Schloß Marienburg im 15. Jh.
bulletDie Marienburg um 1834 und 1850
bullet Stadtplan 1913

aktuelles Kurzportrait

 

(1) Die Marienburg

(polnisch Malbork) am Ostufer der Nogat gelegen, eine der größten Burganlagen Europas, wurde ab 1274 erbaut und war von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens, die zugleich Oberhaupt des Ordensstaates in Preußen waren. In den Jahren um 1320 wurde die Festung mehrmals erweitert. 

Die Macht und der Reichtum des Ordensstaates spiegeln sich in der Anlage der Burg, die als der kunstvollste Profanbau der Backsteingotik gilt. Ihren Namen hat sie nach der Patronin des Ordens, der Jungfrau Maria, erhalten. 

1466 kamen die Burg und Ort Marienburg an Polen und 1772 im Zuge der 1. Polnischen Teilung an Preußen

(2) Stadt Marienburg 

(polnisch Malbork, Kreis Marienburg/Westpreußen), Stadt an der Nogat, in der polnischen Woiwodschaft Elbing. In der Stadt sind Zuckerverarbeitung, Maschinenbau und Bekleidungsindustrie ansässig.

Das Stadtbild wird von der 1272 erbauten Burg beherrscht, einem mächtigen Backsteinbau, der 1309 erweitert wurde und in späteren Zeiten mehrfach wiederhergestellt werden musste. Die unterhalb der Burg entstandene Stadt verfügt über einen teilweise restaurierten alten Stadtkern, der von Laubenhäusern und Resten der Stadtmauer geprägt wird. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus (1365-1380) sowie das Töpfer- und das Marientor (beide 14. Jahrhundert).

Marienburg war von 1309 bis 1457 Residenz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Nach dem 1466 geschlossenen 2. Thorner Frieden kam Marienburg unter polnische Oberhoheit. An Preußen wurde die Stadt im Jahr 1772 (1. Polnische Teilung) abgetreten. Gegen Ende des 2. Weltkriegs trug Marienburg schwere Schäden davon. Seit 1945 gehört die Stadt zu Polen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 40.000.

Die Marienburg um 1834 und 1850 - zum Vergrößern anklicken !

 

Quellen:
Wappen: Ostpreußische Städtewappen, 
Landsmannschaft Ostpreußen e.V., Hamburg 1996, Seite 45;
Text und Farbbild: Microsoft Encarta Enzyklopädie plus 2000, 1999,
Stichworte "Marienburg" / "Burg Marienburg";
S/W-Bild: Ostpreußen in schönen Bildern, Verlag Der Eiserne Hammer,
Königstein im Taunus und Leipzig, (undatiert, vor 1945), Seite 41;
Stich und Gemälde: Preussen-Museum NRW (www.PreussenMuseum.de), 2000

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Stand: 01. Januar 2021